Die Wetterfahne – Wetterwächter aus vergangenen Zeiten

was in früheren Zeiten lebensnotwenig war erlebt heute ein regelrechtes Comeback auf unseren Dächern und in unseren Gärten. Die Wetterfahne, einst als eines der wenigen Warnsignale auf dem Dach um das oft tückische und launische Wetter über den Wechsel des Windes zu erkennen hat schon einmal im 17 Jahrhundert die Häuser und vor allen Dingen die Kirchendächer geschmückt. In unserer Zeit haben Windfahnen und Wetterhähne ihren ursprünglichen Zweck verloren, denn die Wettervorhersage bei Funk und Fernsehen wird immer genauer
und kann weiter vorausschauende Prognosen geben. Heute findet der Wetterhahn „nur“ noch aus dekorativen Gründen seinen Platz auf dem Hausdach, der Garage, im Garten oder an einer Wand, aber er erfreut sich immer größerer Beliebtheit.
Wetterfahnen mit unterschiedlichen Montagesystemen erhältlich für das Dach, den Garten oder die Garagenwand.

 

Geschichte

Schon seit langer Zeit werden Wetterfahnen als Dachschmuck und als Windrichtungsgeber eingesetzt.
Die wohl älteste überlieferte Wetterfahne ist aus dem antiken Griechenland bekannt. Der Architekt Vitruv lieferte eine Beschreibung der Wetterfahne auf dem Turm der Winde in Athen. Der um 100 vor Christus erbaute Turm verfügte auf dem zeltartigen Turmdach über eine Figur des Meeresgottes Triton, die sich mit ihrem Schweif nach dem Wind ausrichtete. Im Mittelalter und später wurden die Wetterfahnen auf den Burgen, Schlössern und vor allen Dingen auf Kirchen montiert.

Wetterhahn als Wetterfahne Motiv

Sehr oft wurde in der Geschichte der Hahn als Motiv für die Wetterfahne gewählt.

Grund ist wohl die Bibelstelle, in der Jesus dem Apostel Petrus prophezeit: „Ehe der Hahn krähen wird, wirst du mich dreimal verleugnen.“, was Petrus nach dem Bericht des Evangeliums nach der Verhaftung Jesu aus Angst vor Verfolgung auch dreimal tat. Als der Hahn krähte, erinnerte er sich an diese Prophezeiung, schämte sich sehr und verkündete dann bis zu seinem Märtyrertod den neuen Glauben. Der Hahn war also eine Mahnung sich nicht nach dem Wind zu drehen, sondern wie Petrus in seinem weiteren Leben dem christlichen Glauben treu zu folgen.

Zu den verbreitetsten Wetterfahnen gehört der Wetterhahn. Der seit vielen Jahrhunderten auf vielen Kirchtürmen, Burgen, Schlösser oder Hausdächern zu finden ist. Sie verleihen noch heute Gebäuden und Dächern besonderen Charm und Ausstrahlung.

 

Der Wetterhahn in Deutschland

In Deutschland werden erste Wetterfahnen im 11. Jahrhundert vermutet, erhaltene Funde stammen aus dem 15./16. Jahrhundert. Sie fand Verwendung insbesondere auf Rathäusern, Schlössern, Burgen, Kirchen und Bürgerhäusern immer häufiger verwendet. Neben dem Einsatz als Wettervorhersager dienten Wetterfahnen als Haus- und Schutzzeichen und fanden auch so immer mehr Bedeutung.

 

Im 18. Jahrhundert erlebte die Wetterfahne und speziell auch der Wetterhahn, bedingt durch die Erfindung des Blitzableiters eine regelrechte Blütezeit. Diese wurde erst im 19. Jahrhundert verloren, bdeingt durch die Verbreitung des Barometers.

 

Seither erlebt die Wetterfahne, bis heute, immer wieder eine Renaissance der Verwendung und schmückt nun auch Wohnhäuser und Fabriken.

Trotzdem kam es in der Zeit etwa zwischen 1870 und 1920 im Zuge des rasanten Stadtwachstums zu einer Renaissance der Verwendung von Wetterfahnen, die nun auch Wohnhäuser und Fabriken schmücken.

 

Wetterhahn Dachschmuck – Hahn Wetterfahne Wetterfahne “Hahn” klein.

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Messprinzip

Die Wetterfahne ist ein klassischer Windrichtungsgeber.

“Die Wetterfahne stellt sich in den Wind”

Die zur Drehachse asymetrisch angeordnete Fahnenfläche stellt das Eingabeelement dar und erzeugt ein Drehmoment und wird so von der  Windrichtung ausgerichtet.

Textilwetterfahne

Der einfachste Windrichtungsgeber um Seitenwinde darzustellen stelle eine Flage, oder ein Windsack dar. Sie bieten eine einfache Auskunft über die Wind -stäke und richtung. Sogenannte Verklicker sind Windrichtungsgeber auf Schiffe.

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Wetterhahn.biz ist ein Onlineshop & Informationsportal rund um das Thema Wetterfahnen, Feuerkörbe, Dach- Gartendekoration . Wir informieren über Neuheiten,  geben Montagehilfe und zeigen Anwendungsbeispiele.

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